Preußischer Grenadiersäbel M1816 mit Monogramm Friedrich Wilhelm Rex und Messinggefäß
Stahl und Messing. Einschneidige, leicht geschwungene Klinge mit einseitigem gekröntem Monogramm „FWR" (Friedrich Wilhelm Rex). Messinggefäß mit herzförmigem Stichblatt, tordiertem Griffstück und kugelförmigem Knauf. Auf dem Stichblatt die Regimentsstempelung „N55 3A B6C". Die Klinge mit gleichmäßiger Alterspatina und stellenweise leichter Korrosion, das Monogramm noch erkennbar. Das Messinggefäß mit natürlicher Alterspatina. Ohne Scheide. Gesamtlänge 77 cm, Klingenlänge 63,5 cm.
Der preußische Grenadiersäbel Modell 1816 wurde nach den Befreiungskriegen als Standardbewaffnung der preußischen Infanterie und Grenadiertruppen eingeführt. Das gekrönte Monogramm „FRW" steht für König Friedrich Wilhelm III. von Preußen (1770–1840), unter dessen Regierung das Modell 1816 in Dienst gestellt wurde. Die auf dem Stichblatt eingeschlagene Nummerierung „N55 3A B6C" diente der Zuordnung zu einer bestimmten militärischen Einheit und dem einzelnen Waffenstück innerhalb des Regiments.