Wehrmacht Löwenkopfsäbel für Offiziere des Heeres mit Scheide, Eickhorn Solingen
Stahl, vergoldeter Zinkguss, Drahtwicklung und Glas. Löwenkopfsäbel für Offiziere der Wehrmacht (Heer) mit feuervergoldetem Zinkgefäß. Der Löwenkopfknauf trägt rote Glasaugen. Das D-förmige Bügelgefäß ist mit reliefiertem Blattdekor verziert, das Hoheitszeichen auf der Gefäßzunge wurde entfernt. Der schwarze Griff mit silberfarbener Drahtwicklung ist größtenteils intakt. Einfach gekehlte, leicht geschwungene Klinge in gutem Zustand, am Klingenansatz bezeichnet „Eickhorn Solingen" mit Eichhörnchenmarke. Auf dem Gefäß geprägt „Ges. Gesch." (gesetzlich geschützt). Schwarzlackierte Stahlscheide mit einem Tragering. Vergoldung berieben, Lack der Scheide leicht wellig. Gesamtlänge 96,5 cm, Klingenlänge 81 cm.
Der Löwenkopfsäbel war ab 1935 die vorgeschriebene Blankwaffe für Offiziere des Heeres und wurde zur Paradeuniform und bei offiziellen Anlässen getragen. Die Produktion wurde im Verlauf des Zweiten Weltkrieges eingestellt. Die Firma Carl Eickhorn in Solingen wurde 1865 gegründet und zählte zu den bedeutendsten deutschen Blankwaffenherstellern. Die Eichhörnchenmarke geht auf den Solinger Schwertschmied Peter Lobach im 15. Jahrhundert zurück.